Kellerduell in Hettensen

Flentje-Elf bittet zum Sechs-Punkte-Spiel
Artikel vom 2. Mai 2026
Der Vorbericht wird präsentiert von:
Am 17. Spieltag der 1. Kreisklasse steht für die Zweite des FC Hettensen/Ellierode ein wegweisendes Heimspiel auf dem Programm. Anstoß ist am Sonntag um 10:30 Uhr in Hettensen. Mit dem Aufsteiger TSV Langenholtensen kommt der einzige Tabellennachbar zu Gast, gegen den die Mannschaft von Coach Flentje noch ein Polster ausbauen kann – und unter dem Strich auch sollte.
Die Ausgangslage ist für die Zwote nach 14 Spieltagen ernüchternd: zwei Siege, vier Unentschieden, acht Niederlagen, 17:33 Tore, 10 Punkte – Platz 10 von 11. Direkt dahinter, mit 5 Punkten und einem Torverhältnis von 10:41, steht der TSV Langenholtensen. Aus der zuletzt deutlichen 1:5-Niederlage in Denkershausen muss schnell eine Reaktion folgen, denn der Vorsprung auf den letzten Platz beträgt rechnerisch nur fünf Zähler. Mit einem Heimsieg ließe sich dieser Abstand auf acht Punkte ausbauen – ein Polster, das in der Endphase der Saison den Druck etwas rausnehmen könnte.
Der TSV Langenholtensen ist die Geschichte dieser Saison im Tabellenkeller. Als ungefährdeter Meister der 2. Kreisklasse mit 58 Punkten und 97:18 Toren stieg der TSV vergangene Saison auf – und tut sich dort sichtlich schwer. Ein Sieg, zwei Remis, zehn Niederlagen, lediglich 10 erzielte Treffer in 13 Spielen. Was in der 2. Kreisklasse souverän klappte, lässt sich eine Klasse höher offensichtlich nicht eins zu eins übertragen.
Beide Mannschaften reisen ohne Aufschwung in dieses Duell. Die Zwote hat in den letzten Wochen offensiv kaum Akzente gesetzt, das 1:5 gegen Denkershausen war zudem eine deutliche Ansage, was körperliche Defizite und Defensivverhalten bei Standards betrifft – Themen, die Coach Flentje selbst nach dem Spiel offen angesprochen hat. Erschwerend kommt hinzu, dass der Cheftrainer am Sonntag nicht selbst an der Seitenlinie stehen kann. Auf der anderen Seite kommt Langenholtensen mit der Bürde, in der Liga noch keinen ernsthaften Lauf gestartet zu haben.
Das Spiel wird kein Selbstläufer. Mit drei Punkten ließe sich nicht nur ein direkter Konkurrent klar auf Distanz halten, auch im restlichen Saisonverlauf ließe es sich ruhigerer agieren. Voraussetzung dafür: weniger Eigenfehler als zuletzt und mehr Konsequenz in beiden Strafräumen.
